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25-jähriges Bestehen

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Beckumer Club feiert 25-jähriges Bestehen

"Bridge macht einfach süchtig"

Es herrscht absolute Konzentration im Saal des Hotel-Restaurants "Zur Windmühle". Nur ab und zu stört ein geflüstertes Wort die Stille. Voller Spannung beobachten die rund 60 Anwesenden das Verhalten ihres Gegenübers. Dann, nach ein paar Minuten, verfliegt die Anspannung, die Punkte werden gezählt, die Paare wechseln die Tische.

Beim Bridge soll nicht gesprochen werden. Nur durch die Karten kommunizieren die Spieler untereinander.

So sieht eine Partie Bridge aus. Am 5. Juli 2011 feierte der Bridge Club Beckum sein 25-jähriges Bestehen in seinem Vereinslokal auf dem Höxberg mit einem großen Turnier. Bridge, bei dessen jeweils nur fünf Minuten langen Partien nicht gesprochen werden darf, zählt zu den am schwierigsten zu erlerndenden Kartenspielen. Kenner wissen: Es bedarf jahrelangen Trainings, ehe man sich an ein mehrstündiges Turnier wagen sollte. "Die ersten 1000 Bridge-Spiele sind lediglich zur Übung", verrät Karin Thun, die Vorsitzende des Clubs, augenzwinkernd. Vom Klischee der zerstreuten, Karten spielenden Oma hält im Bridge Club Beckum niemand etwas. Das Spiel erfordert neben intensivem Training Konzentration und Kombinationsgabe. Der hohe mentale Anspruch macht das Spiel zu einem Sport, der sogar vom olympischen Komitee anerkannt wurde.

"Bridge macht einfach süchtig!", erklärt Hannelore Veltins, die - wie alle Mitglieder des Bridge-Clubs - regulären Unterricht nahm. Sie selbst spiele das Kartenspiel allerdings nur aus Vergnügen, nicht aus sportlichem Ehrgeiz. Auch Doris Kleinewiese, seit Gründung des Clubs dabei, macht das Spiel sehr viel Spaß.

Das Kartenglück ist beim Bridge praktisch bedeutungslos.
Nach dem Spiel wird abgerechnet: Vorsitzende Karin Thun trägt die erreichten Punkte ein.

Bridge ist auf der ganzen Welt verbreitet und gilt - weil das Kartenglück bedeutungslos ist und große mentale Anstrengungen nötig sind - wie Schach als Denksport.

Nach dem Spiel wird abgerechnet: Vorsitzende Karin Thun trägt die erreichten Punkte ein.

Der Club, der heute rund 70 vornehm- lich weibliche Mitgieder zählt, entstand 1986 aus einem kleinen privaten Kreis, der mithilfe eines Lehrers das Spiel erlernt hatte. Der riet den Spielern, einen Verein unter dem Dach des Deutschen Bridge-Verbandes zu gründen, um turniertaugliche Fertigkeit zu erlangen. Rund 20 der Gründungsmitglieder sind auch heute, nach 25 Jahren, immer noch begeistert dabei.

Der Club ist mit den Jahren stetig ge- wachsen und hat seit 20 Jahren mit dem Restaurant "Zur Windmühle" sein Stammlokal gefunden. Einmal pro Woche finden dort jeweils ein Training und ein Turnier statt. Die Clubmitglieder, die hauptsächlich aus Beckum und der Umgebung kommen, pflegen außerdem zahlreiche Kontakte zu den benachbarten Bridge-Clubs in Oelde, Soest, Lippstadt und Hamm.

Auf weitere erfolgreiche Jahre hofft der Vorstand des Bridge-Clubs Beckum: (v. l.) Ulrike Dallmer, Gertrud Schön, Rita Tingelhoff, Karin Thun (Vorsitzende) Peggy Menke, Irene Frailing und Margrit Döscher.

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